Montag, Februar 20, 2006

Blitzbulimie im Alltag

Fast jeder kennt ja das miese Gefühl nach durchzechten Nächten irgendwo aus dem Koma zu erwachen und man fühlt sich einfach nur Brechreiz.Man greift sich irgendwas Übriggebliebenes, um den Pelz von der Zunge zu kriegen, nimmt einen kräftigen Schluck und schon startet der Auswurf.Das is schon ein herrliches, befreiendes Gefühl. Da ich schon einige Male in diesen Genuß kam, mich dieser doch göttlichen Gabe hinzugeben, dachte ich mir, man sollte dieses Talent doch auch der Allgemeinheit zu Gute kommen lassen und mit wahrer Blitzbulimie für Freude und Heiterkeit zu sorgen. Wenn einem zum Beispiel in der U-Bahn die Kontrollettis zum dritten mal am Tag auf'n Sack gehen, und der Kollege kein Ticket zu sehen kriegt, sondern dein Mittagessen von gestern, das sich reflexartig über seine schicke Uniform ergießt, ist das schon eine Form der Blitzbulimie, die ich für sehr erstrebenswert erachte. Und Anlässe, bei denen man die Blitzbulimie mit solchen Übungen zur Perfektion bringen kann, gibt es ja genügend !

4 Comments:

At Freitag, Februar 24, 2006, Blogger FledermOIsel said...

An Gelegenheiten dies zu praktizieren mangelt es dabei sicherlich nicht. Jedoch bin ich der Meinung um dieser hervorragenden Idee in der Öffentlichkeit auch hinreichend gehör zu verschaffen, sollte man erstmal in halböffentlichen Büros trainieren. Wenn man ein gutes timing erreicht hat, kann man sich den erfahreneren Blitzbulemisten anschliessen. So ergäbe sich doch ein Heer an Blitzbulemisten deren Übungscamps sogar vom Feind betrieben würden... iss aba nur so n Gedanke.

 
At Sonntag, Februar 26, 2006, Blogger Barmy Army said...

Is wohl wahr. Schießübungen veranstaltet man ja auch nicht im eigenen Wohnzimmer.

 
At Dienstag, März 07, 2006, Blogger karl squell said...

IN DER KOTZE LIEGT DIE WARHEIT!OIOIOI

 
At Dienstag, März 07, 2006, Blogger karl squell said...

mist........verschrieben!Jetzt wirst du bestimmt wieder schimpfen und den sprachnazionalismus ausüben.wa oi?

 

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